Laserbeschichten / Laserauftragschweißen
Wie wird mit Licht beschichtet?
Das Laserbeschichten - oder besser das Laserauftragschweißen - erfolgt als ein- oder zweistufiges Verfahren. Genaugenommen ist dabei zu unterscheiden in:
- Auftragschweißen (Beschichten) Zusatzwerkstoff wird als Schicht auf dem Grundwerkstoff aufgeschmolzen, keine (gewollte) Vermischung von Grund- und Zusatzwerkstoff
- Legieren Grund- und Zusatzwerkstoff bilden eine Legierung
- Dispergieren Zusatzwerkstoff wird in den schmelzflüssigen Grundwerkstoff eingelagert, keine (gewollte) Veränderung des Zusatzwerkstoffes
Alle drei o. g. Verfahren sind mit dem Laser gleichermaßen durchführbar, die typischen Schichtdicken liegen bei 0,1 mm bis 1 mm.
Wo liegen die Vorteile des Verfahrens?
Es entstehen dichte Schichten (sehr geringe Porosität).
- Die Schichten haben eine schmelzmetallurgische Bindung mit dem Substrat - daraus ergibt sich eine gute Schichthaftung.
- Eine breite Materialpalette kann verarbeitet werden, selbst thermisch sensible Hartstoffe können eingelagert werden.
- Das Verfahren erlaubt einen geometrisch genau dosierten Auftrag - Abdeckungen nicht zu beschichtender Bereiche sind nicht nötig, es fällt ein minimaler Nachbearbeitungsaufwand an (Neben der besseren Ausnutzung hochwertiger Beschichtungsmaterialien spart das besonders bei harten, verschleißfesten Schichten Bearbeitungszeit und Werkzeugkosten.).
- Auch komplizierte Werkstückformen können definiert beschichtet werden.
- Trotz einem (einstellbaren) Anschmelzen des Substrates erfolgt ein sehr geringer Wärmeeintrag in das zu beschichtende Bauteil.
Einsatzbeispiele:
Heute bekannte und industriell genutzte Laserauftragschweißungen werden zum Beispiel eingesetzt an:
- Ventilen und Ventilsitzen von Verbrennungsmotoren,
- Bauteilen des Werkzeug- und Formenbaus und
- abgenutzten Turbinenschaufeln zur Regenerierung.
Durch die ständige Weiterentwicklung des Verfahrens bezüglich der Verfahrenssicherheit und der verarbeitbaren Werkstoffe bestehen jedoch zunehmende Einsatzmöglichkeiten für Bauteile
- des Maschinenbaus,
- der Feinwerktechnik,
- der Medizintechnik,
- des Motoren- und Turbinenbaus u. a.
Dabei können durch den Einsatz der Laserverfahren die Ziele
- Bauteiloptimierung entsprechend der konkreten örtlichen Belastung (z. B. Heißgaskorrosion, Punktlast),
- Reduktion der das Produkt bildenden Bauteilanzahl (Integralbauweise) und
- Materialanpassung (gradierte Schichten)
erreicht werden.
Was bietet Ihnen LASERVORM?
LASERVORM macht durch eigene Entwicklungen und den Einsatz neuer Technik das einstufige Laserbeschichten mit pulverförmigem
Zusatzwerkstoff zum Werkzeug für die Lösung konstruktiver und fertigungstechnischer Aufgaben im industriellen Einsatz.
Für den Job Shop stehen 6 unterschiedliche Laseranlagen mit Pulver- und Drahtzusatzwerkstoff zur Verfügung.
Mit geeigneter Auswertetechnik dokumentieren wir die Bearbeitungsergebnisse - so kann entsprechend Ihren Anforderungen der
Qualitätsnachweis erbracht werden.
Wir informieren und beraten Sie gern ausführlich, fertigen Musterteile und Serien - sprechen Sie mit uns über Ihre Aufgaben, wir erarbeiten die auf Sie zugeschnittene Lösung.










