Laseroberflächenstrukturieren (DLIP)

Bei der Direkten Laserinterferenzstrukturierung (DLIP) wird ein Laserstrahl in mehrere kohärente Teilstrahlen aufgeteilt und auf der Oberfläche überlagert. Durch das entstehende Interferenzmuster bilden sich in einem Prozessschritt hochreproduzierbare Mikro- bis Nanostrukturen – z. B. Rillen, hexagonale Punktfelder oder 3D-Reliefs – mit typischen Perioden von 300 nm bis 30 µm. DLIP funktioniert auf Metallen, Polymeren, Glas und Keramiken und überträgt gezielte Funktionalitäten: etwa Lotus-Effekt (hydrophob), „Moth-Eye“ (reflexionsarm), Anti-Beschlag/Anti-Glare, bis hin zu optisch wirksamen Strukturen für Hologramme und Produktschutz. In unseren Anlagen lässt sich DLIP auch auf Bauteile mit anspruchsvollen Geometrien anwenden – großflächig, schnell und prozesssicher, ideal für Medizintechnik und Feinwerktechnik.

Passende Laseranlagen